Psychologie, Denkweisen und Kompetenzen
Psychologische Faktoren
Menschliche Fehler und Abneigung
Menschen machen Fehler, aber sie geben diese nur ungern zu, was psychologische Probleme beim Testen verursachen kann.
Wahrnehmung von Testen
Die Aufgaben der Entwicklung werden oft als konstruktiv und die des Testens als destruktiv angesehen, was zu unterschiedlichen Einstellungen bei den Beteiligten fĂŒhrt.
Kritik und Fehlerwirkungen
Das Erkennen von FehlerzustÀnden oder deren Mitteilung kann von Entwicklern als Kritik am Produkt und seinem Autor aufgefasst werden.
BestÀtigungsfehler
Entwickler gehen oft davon aus, dass ihr eigener Code korrekt ist, was die Einsicht in vorhandene FehlerzustÀnde erschwert und die Akzeptanz von Testergebnissen behindert.
Blindheit gegenĂŒber eigenen Fehlern
Wenn Entwickler ihren eigenen Code testen (Entwicklertest), begegnen sie diesem zu optimistisch und ĂŒbersehen aufgrund dieser "Blindheit" sinnvolle TestfĂ€lle.
Kommunikation
Fehler als positive Nachricht
Testergebnisse werden hÀufig als schlechte Nachrichten wahrgenommen, obwohl erkannte Fehlerwirkungen positiv zu bewerten sind, da sie behoben werden können und die ProduktqualitÀt verbessern.
Neutrale Dokumentation
Testergebnisse und andere Erkenntnisse mĂŒssen neutral und faktenorientiert aufgeschrieben werden, um Konflikte zu vermeiden.
Denkweisen und Kompetenzen
Soziale Kompetenz
Tester und Testmanager benötigen gute soziale Kompetenz und FingerspitzengefĂŒhl, um respektvoll und effektiv mit allen Projektbeteiligten ĂŒber Fehler, Ergebnisse und Risiken zu kommunizieren.
Denkweise des Testers
Erfolgreiche Tester benötigen in ihrer Denkweise Neugier, ein gewisses Mass an professionellem Pessimismus und einen kritischen Blick auf das Testobjekt.
Analytische FĂ€higkeiten
Testen ist eine intellektuell herausfordernde TĂ€tigkeit, die analytische FĂ€higkeiten, kritisches Hinterfragen und Systemdenken erfordert.
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