Identitäts- und Zugriffverwaltung
Microsoft Entra ID
Microsoft Entra ID
- Cloud-basiertes Verzeichnis für Benutzer, Gruppen, Geräte und Rollen
- Unterstützt moderne Authentifizierungsprotokolle (OpenID, OAuth2, SAML, SCIM)
- Wird für die Verwaltung von Identitäten in Microsoft Azure und Microsoft 365 verwendet
- Identities sind Objekte, welche authentifiziert werden können
- Accounts sind Identities, denen Daten zugeordnet werden
- Guests stammen aus einem anderen Entra ID
- Security Groups oder M365 Groups
- Direkte oder dynamische Zuweisung
Microsoft Active Directory
Microsoft Active Directory
- Traditionelles lokales Verzeichnis (on-prem)
- Häufig per Azure AD Connect mit Entra ID synchronisert
- Langfristig soll Entra ID das lokale AD ersetzen
Role Based Access Management
Benutzer oder Gruppen erhalten Rollen, und Rollen enthalten die Berechtigungen.
| Element | Bedeutung |
|---|---|
| Identität | Benutzer, Gruppen oder Service Principal |
| Rolle | Sammlung von Berechtigungen |
| Scope | Geltungsbereich der Rolle (z.B. Ressourcengruppe, Ressource) |
Azure-spezifische Scopes
RBAC lässt sich auf verschiedene Ebene anwenden:- Management Group
- Susbcription
- Resource Group
- Einzelne Ressourcen
Integrierte Rollen
| Rolle | Beschreibung |
|---|---|
| Owner | Volle Kontrolle über Ressourcen und Rollenverwaltung |
| Contributor | Ressourcen erstellen, änder, löschen - keine Rechtevergabe |
| Reader | Lesen von Ressourcen - keine Änderungen möglich |
Vorteile
Flexibilität
Flexibilität
Rollen können an Gruppen oder Benutzer vergeben werden – sogar temporär.
Geringer Verwaltungsaufwand
Geringer Verwaltungsaufwand
Kein Einzelrechtemanagement nötig.
Sicherheit
Sicherheit
Prinzip der geringsten Rechte (PoLP) wird gefördert.
Transparenz
Transparenz
Klare Zuweisungen durch verständliche Rollenbezeichnungen.
Nachteile
Initialer Aufwand
Initialer Aufwand
Struktur und Rollenkonzept müssen gut durchdacht werden.
Temporäre Zuweisungen
Temporäre Zuweisungen
Müssen aktiv überwacht werden.
Für kleine Teams
Für kleine Teams
Wartung kann aufwändiger wirken als direkte Berechtigungen.
Best Practices
- Rollen nur Gruppen zuweisen, nicht direkt Benutzern
- Priviligierte Rollen (z.B. Owner) nur gezielt einsetzen
- Priviliged Identity Management (PIM) nutzen, um zeitlich begrenzten Zugriff zu ermöglichen
- Regelmässige Kontrolle der Berechtigungen (z.B. Access Reviews)
- Dokumentation und Naming Convention einführen für bessere Nachvollziehbarkeit